Bürgerfest: Neuauflage dringend erwünscht

Geisenfeld (GZ) Es ist "heiß hergegangen" - am Samstag in Sachen Party und am Sonntag wegen des Wetters. Dennoch, so die Bilanz der Polizei, war das Geisenfelder Bürgerfest ein "sehr friedliches", mit nur einem hitzebedingten BRK-Einsatz. Die Veranstalter erhielten jede Menge Lob mit dem Fazit: Neuauflage dringend erwünscht.

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Über einen "Bomben-Samstag" freute sich in seiner Bürgerfestbilanz das Bewirtungsteam der Theaterfreunde Nötting, die für den Bereich Marienplatz zuständig waren.

Kulturreferentin Henriette Staudter (GZ) erfreut dies insbesondere wegen der kritischen Diskussionen im Stadtrat im Vorfeld der Veranstaltung. "Ich bin sehr oft angesprochen worden", erzählt sie von "besorgten Besuchern", die den kompletten Wegfall des Festes befürchten. Besonders viel Lob habe sie heuer für das Programm bekommen - wobei leider jene, die am Sonntag auftraten in doppelter Hinsicht unter der Hitze gelitten hätten: wenig Publikum und mörderische Temperaturen. Ein positives Echo habe sie von den Künstlern mit Blick auf die Tontechnik erhalten, "die jeden Cent wert" gewesen sei. "Dass sich unsere Vereine so enorm engagiert und sich so toll präsentiert haben, dafür bin ich dankbar", betont die Kulturreferentin, die auch die Einsatzfreude von Verwaltungs- und Bauhofmitarbeitern bei der Organisation und Betreuung hervorhebt.
Dass es nicht nur aus Sicht Staudters ein "wunderbar friedliches Fest" gewesen ist, bestätigte auf Nachfrage auch die Polizei. "Alles ruhig", so von dort der Kommentar, den BRK-Wachleiter Paul Weber ebenso unterschreibt. "Wir hatten nur einen hitzebedingten Einsatz", lässt er wissen.
Für die SpVgg Engelbrechtsmünster, die am Rathausplatz Brotzeit-Varianten servierte, lief das Geschäft am Samstag laut Andreas Huber "sehr gut", am Sonntag hatte man "ziemliche Einbußen". Die ersten Bands wie Celtic 3 oder die Old School Swingband spielten da vor überschaubarem Publikum, und für Holle Great sah es am Abend nicht viel besser aus.
Von einem "Bomben-Samstag", bei dem ihr Grillstand am Marienplatz "quasi einmal leergetrunken und gegessen worden ist", sprechen die Theaterfreunde. Selbst mit dem Sonntag ist man hier "recht zufrieden", das Team habe halt "ein wenig durchschnaufen können", so Martin Kölbl. Punkten könne der Standort unter der Mariensäule, wie einige Gäste betonten, dank seiner "familiären Atmosphäre" und den regional bekannten Künstlern, zu denen Chöre wie die Feimbo Singers oder die Combo Geri and the Wagtails gehörten.
Die beste Lage für das Sommerwetter hatten sich die Helfer vom Heimatmuseum mit dem Trachtenverein ausgesucht. Weil auf der Wiese im Klostergarten keine Steine und weniger Gebäude die Hitze reflektierten, war es hier im Schatten des Riesenfallschirms gut auszuhalten.
Die Vereine, die sich viel Mühe mit der Vorbereitung eines attraktiven Kinderprogramms vom Malkurs und Soft-Tennis über Kicker-Billard bis zum Modellflug-Simulator gegeben haben, nahmen das unabänderliche Wetterschicksal meist gelassen.
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